BALÁZS, BÉLA, Schriften zum Film.
Band 2: "Der Geist des Films", Artikel und Aufsätze 1926-1931.
Herausgegeben von Helmut H. Diederichs und Wolfgang Gersch.
Die Redaktion des 2. Bandes besorgte Wolfgang Gersch.
Gemeinschaftsausgabe - München und Wien: Carl Hanser Verlag;
Budapest: Akadémiai Kiadó; Berlin (DDR): Henschelverlag 1984.
376 Seiten.
ISBN 3-446-13794-7
Der zweite Band der "Schriften zum Film" befasst sich mit Balázs' Berliner Jahren vom Mai 1926 bis zum Oktober 1931. Wolfgang Gersch in seiner Einleitung: "Es ist weit weniger als in Wien, was Balázs jetzt zum Filmthema publiziert, da er nicht mehr als Kritiker tätig ist. Aber der Anteil an theoretischem Material nimmt zu. Es sind gezielte Eingriffe ins aktuelle Geschehen, Kommentare der Tendenzen, die die zwanziger Jahre bestimmen, Befunde und Prognosen, die er 1930 in dem Buch 'Der Geist des Films' zusammenführt." Wie in Band 1 steht also auch in Band 2 ein bedeutendes filmtheoretisches Werk im Mittelpunkt des Sammelbandes: Darf "Der sichtbare Mensch" in Band 1 als das zentrale Werk der Schauspieltheorie des stummen Films gelten, so kommt dem "Geist des Films" der Status eines der wichtigsten Bücher der Montagetheorie zu. Band 2 dokumentiert Balázs' Beitrag zur Entstehung und Entwicklung der Montagetheorie von der Balázs-Eisenstein-Kontroverse 1926 bis zum "Geist des Films". Zweites wesentliches Thema, sowohl im "Geist des Films" als auch in etlichen Aufsätzen Balázs', ist der Tonfilm: In die Berliner Jahre fiel als filmhistorisch gravierendstes Ereignis der Sieg des Tonfilms, dessen weitreichende ästhetische Konsequenzen Balázs eingehend erörterte. (Klappentext)
Das Buch ist beim Hanser-Verlag noch verfügbar.